Herzlich willkommen auf tf-snapshot.de
Seit Beginn des 19. Jahrhunderts versucht die Menschheit erlebte Situationen festzuhalten. Leonardo da Vinci hatte dafür bereits im 16. Jahrhundert die Vorlage gegeben. Seine damalige Zeichnung der „Camera obscura“ sollte die Grundlage dafür bilden, was wir heute als einfache Kamera kennen.
Fernab von geschichtlichen Erforschungen bewegen wir uns heute in einer Zeit, in der das gemachte Foto meist nur noch als Grundlage dafür dient, was mittels Photoshop-Programmen am Computer zu irrealen Meisterstücken vervollständigt werden kann.
Licht und Schatten sind hierfür aber trotzdem noch die Grundlagen, auf der sich sämtliche Fotos aufbauen.

Unsere Bilder von heute sind nicht nur Zeitzeugen, sondern mutieren durch technische Hilfe oft zu wahren Meisterwerken, die danach eine völlig andere Botschaft in sich tragen, als es der ursprünglich festgehaltene Moment erahnen lies.
Eines jedoch haben alle Fotos gemeinsam: Sie sind alles Unikate.
Auch wenn ich zweimal auf den Auslöser drücke, ist zumindest die Aufnahmezeit eine andere.
Auf tf-snapshot erfahren sie ein wenig über meine Ansicht zur Fotografie, sehen einige meiner bisherigen Werke und haben bei Bedarf auch die Möglichkeit mich zu kontaktieren.
Thomas Fleckner
ADAC Fun &Action mit einem SUBARU WRX STI...
"Fun und Action" gab es für mich am 21. April 2011 im Fahrsicherheitszentrum des Hockenheimrings. Ich hatte einen Gutschein erstanden von einem Kollegen.
5 Subaru WRX STI standen bereit, um uns die Kombination aus Kraft und Allrad näher zu bringen. Fantastische Fahrzeuge, wenn man auf Allradantrieb steht. Ich hatte meine Mühe, dieses Fahrzeug in den Drift zu bekommen, denn wer eigentlich als eingeschworener Dieselfahrer das Drehmoment im untersten Bereich gewohnt ist, tut sich vermutlich viel schwerer, wenn er dieses bei einem Benzinermotor mit Turbolader abrufen soll.
Trotz alledem ein interessanter Event, den ich jedem empfehlen kann, der sich evtl. mal so ein Fahrzeug zulegen möchte. Der Lernerfolg ist nicht schlecht, da die Verstellmöglichkeit der Elektronik des Fahrzeugs ein ziemlich großes Pensum an Möglichkeiten bietet.
Ach ja, und zu einem Schnappschuß hat es dann doch noch gereicht:
Natürlich ist es relativ einfach bei einem Sportevent anhand von Verschlusszeiten von unter einer Tausendstel Sekunde einen für jeden Teilnehmer sichtbaren Schnappschuß zu produzieren, aber was haben dabei stehende Räder mit Motorsport zu tun?
Sicherheitsfotografie war nie mein Ding, und deshalb experimentiere ich gerne mit langen Verschlußzeiten. Die dynamischen Bilder, bei denen dann die gefahrene Geschwindigkeit auch richtig sichtbar wird, die werden dafür richtig gut und einzigartig!
Die in diesem Abschnitt gefahrene Geschwindigkeit von ca. 50km/h zwang mich die Belichtungszeit auf eine 45.stel Sekunde zu verlängern, damit die Dynamik der Situation im Bild auch sichtbar wird.
Ein besonderer Dank geht an Paul Muck den Instrukteur, der mich nach der Nordschleife im Juli 2010 schon ein zweites Mal ertragen mußte... ;-)
Herzlichst
Ihr Thomas Fleckner
Wasserspiele
Eine interessante Art der dynamischen Fotografie entwickelt sich, wenn zur der gefahrenen Geschwindigkeit auch noch Wasser ins Spiel kommt. Ähnlich wie bei einem durch den Schlamm fahrenden Rallyeauto versucht man hier die Belichtungszeit wieder etwas zu verkürzen, um die Wassergischt als solche erkennbar zu lassen.
Durch den teilweise sehr glatten Untergrund bewegt sich das Fahrzeug horizontal sehr gleichmäßig, sodaß der anvisierte Punkt für das Foto sogar auch ohne Bildstabilisator in den Sucher genommen werden kann.
Und trotz der im fertigen Bild sichtbaren Geschwindigkeit, bewegten sich diese beiden Fahrzeuge real kaum schneller als 20km/h...!
Geschwindigkeit sichtbar gemacht!
Das Spezialgebiet meiner dynamischen Fotografie liegt in den so genannten "Mitziehern". Hierbei bleibt das Fahrzeug im Brennpunkt also scharf. Der Hintergrund verschwimmt und die Räder scheinen sich noch im fertigen Bild zu drehen.
Man sieht, dass das Fahrzeug nicht "parkt" um abgelichtet zu werden, sondern in Bewegung ist.
Eine Faustregel besagt, daß man in etwa den Geschwindigkeitswert verdoppeln sollte, um den Sekundenbruchteil an der Kamera einzustellen. Das bedeutet: Fährt ein Fahrzueg mit 100km/h vorbei, reicht eine 1/200 Sekunde (Zweihundertstel) um die Dynamik im Bild sichtbar zu machen.
Irgendwann reichte mir das aber nicht mehr. Ich begann diesen Wert um bis zum Vierfachen zu verlängern und erreichte dadurch eine noch bessere Dynamik...


